Catching the Light

Astrid Busch, Spinner, 2017, Ausstellungsansicht / installation view Catching the Light, KAI 10 / Arthena Foundation, Foto: Achim Kukulies, Courtesy die Künstlerin / the artist

Clemens Fürtler, Turm zu Babel (Bildmaschine 08), 2017-18, Ausstellungsansicht / installation view Catching the Light, KAI 10 / Arthena Foundation, Foto: Achim Kukulies, Courtesy der Künstler / the artist

Eberhard Havekost, Twi Light, B12, 2012, Foto: Werner Lieberknecht, Courtesy Galerie Gebrüder Lehmann, Dresden

Anne Kaminsky, Landschaft, 2012, Courtesy die Künstlerin / the artist

Mischa Kuball, five suns / after Galileo, 2018, Courtesy der Künstler / the artist, © Mischa Kuball & VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Nadia Lichtig, Ausstellungsansicht / installation view Catching the Light, KAI 10 / Arthena Foundation, Foto: Achim Kukulies, Courtesy die Künstlerin / the artist

Ursula Ott, Isis, 2012, Courtesy die Künstlerin / the artist

James Turrell, Deep Sky, 1984, Teil 6 von 7 / part 6 of 7, Courtesy Häussler Contemporary, München / Munich

Corinne Wasmuht, aus der Serie / from the series "Menschen im Kunstlicht", 2000, Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf, Courtesy Kunsthaus NRW Kornelimünster

ASTRID BUSCH, CLEMENS FÜRTLER, EBERHARD HAVEKOST, ANNE KAMINSKY, MISCHA KUBALL, NADIA LICHTIG, URSULA OTT, JAMES TURRELL, CORINNE WASMUHT

Ausstellungslaufzeit: 13. April – 7. Juli 2018
Kurator der Ausstellung: Ludwig Seyfarth


Vor 150 Jahren konzentrierten sich die Impressionisten um Paul Cézanne auf die visuelle Wahrnehmung der Umwelt und entwickelten Darstellungsmittel, die einer sich ständig verändernden und beschleunigenden Welt entsprechen sollten. Auch die Künstler*innen der Ausstellung Catching the Light machen Prozesse der Wahrnehmung in ihrer Zeitlichkeit sichtbar. Das Spektrum der gezeigten Werke reicht von der Malerei über Fotografien und Videofilme bis zu Rauminstallationen.


Dabei steht auch die Frage nach dem (auch medial bedingten) Verhältnis von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit zur Debatte. Dieses Verhältnis, das auch den sozialen und politischen Raum betrifft, hat heute völlig andere Konturen als zu Zeiten der Impressionisten.


Catching the Light ist zugleich ein Plädoyer dafür, das kunsthistorische Erbe der Malerei im fortgeschrittenen Medienzeitalter nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn der indexikalische Charakter der Fotografie kunsttheoretische Bild- und Raumbegriffe zu einseitig bestimmt, wie in der Folge von Rosalind Krauss’ Notes on the Index (1977) häufig geschehen, wird die phänomenale Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit von Kunstwerken tendenziell auf ihren Informationsgehalt im Sinne ‚visueller Kommunikation‘ eingeengt.

<//b><//b></ b=""><//>Die Ausstellung Catching the Light nimmt die Darstellung und den direkten Einsatz des Lichtes in der heutigen Kunst unter die Lupe. Der Fokus liegt dabei auf die Verbindung von Licht und Bewegung, sowohl bei der Darstellung oder Abbildung von Lichtwirkungen als auch bei der Inszenierung des Lichtes im Raum. 

Gefördert durch:

Eröffnung
Donnerstag, 12. April 2018, 19 Uhr

Begrüßung
Monika Schnetkamp, Vorsitzende Arthena Foundation

Einführung
Ludwig Seyfarth, Kurator der Ausstellung


Begleitprogramm

Samstag, 14. April 2018
19–1 Uhr
Eintritt: 14 Euro für alle Veranstalltungsorte
Düsseldorfer Nacht der Museen mit Kurzführungen durch die Ausstellung und Performance be a thing that feels von EINkollektiv (19–20 / 21–22 Uhr).

Dienstag, 15. Mai 2018
19 Uhr
Künstlergespräch mit Nadia Lichtig, Mischa Kuball und Ludwig Seyfarth.

Samstag, 7. Juli 2018
16 Uhr
Finissage mit Führung durch den Kurator Ludwig Seyfarth gefolgt von einem Gespräch mit Eberhard Havekost, anschließend Snacks und Drinks.
Musik: Special E