Das Nahe und das Ferne

9. Oktober bis 11. Dezember 2010

Das Nahe und das Ferne, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Claus Langer

Nina Fischer & Maroan el Sani, L’Avventura senza fine (V), Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Claus Langer

vorne: Nina Fischer & Maroan el Sani, Il luogo die morte di Pier Paolo Pasolini 06, hinten: Rémy Markowitsch, On Travel 049, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Claus Langer

Kathrin Ahlt, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Claus Langer

Rémy Markowitsch, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Claus Langer

vorne: Sandra Vásquez de la Horra, hinten: Nina Fischer & Maroan el Sani, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Claus Langer

 
Kathrin Ahlt
Nina Fischer & Maroan el Sani
Rémy Markowitsch
Sandra Vásquez de la Horra

Kurator: Zdenek Felix

In seiner achten Ausstellung widmet sich KAI 10 | Raum für Kunst fünf internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Kathrin Ahlt, Nina Fischer und Maroan el Sani, Remy Markowitsch sowie Sandra Vasquez de la Horra verweisen in ihren Fotoarbeiten, Videos und Zeichnungen auf eine Realität, die fremd, rätselhaft oder unwirklich erscheint. Den Grundstoff der Arbeiten bilden fragmentarische Erinnerungen und zeitgeschichtliches Material aus einer fernen Vergangenheit sowie die Beschäftigung mit anderen Kulturen und Geografien als Projektionsfläche für Wünsche und Sehnsüchte. Auch über bestimmte Orte und Plätze im urbanen Gefüge, die normalerweise in der Peripherie unserer Wahrnehmung liegen, bauen diese Arbeiten den Eindruck von einer entfernten und magischen Realität auf. Eigene Erfahrungen mit dem jeweiligen Thema spielen dabei eher eine sekundäre Rolle. Vielmehr handelt es sich um Aneignungen von Vorstellungen, die teils aus der Literatur, dem Film oder wissenschaftlichen Untersuchungen entnommen sind aber auch um Versatzstücke aus Reiseprospekten. Dabei lassen die Künstler den Betrachter im Unklaren, ob sich ihre Bilder auf eine vermeintliche oder tatsächliche Realität beziehen. Letztlich spielen sie auch darauf an, wie sich die Wirklichkeit über mediale Vermittlung manipulieren lässt.

Gefördert durch
Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung