The fate of Irony

24. April bis 10. Juli 2010

Installationsansicht The Fate of Irony, KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Hendrik Reinert

vorne: Marcel Dzama, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Hendrik Reinert

Guillaume Bijl, Der Stuhl in der Kunst, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Hendrik Reinert

Roman Ondák, Resting Corner, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Hendrik Reinert

Julia Oschatz, Fort Nox, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Hendrik Reinert

Peter Jap Lim, Modell für ein Dekmal für die unbekannte Taube, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Hendrik Reinert

Martin Kippenberger, vorne: Ohne Titel (Laterne, die durch die Wand hindurch wächst), hinten: Dumm geboren, nichts dazugelernt und dumm gestorben, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Hendrik Reinert

Peter Jap Lim, Ironiefreie Zone, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Hendrik Reinert

 

Guillaume Bijl
Luchezar Boyadjiev
Werner Büttner
Daniela Comani
Marcel Dzama
Christian Jankowski
Markus Karstieß
Martin Kippenberger
Julia Kissina
Peter Jap Lim
Roman Ondák
Julia Oschatz
Peter Piller
Ming Wong
Kuratoren: Zdenek Felix, Ludwig Seyfarth

Die Ironie, noch vor kurzem als zentrales Ausdrucksmittel der Postmoderne gefeiert, wird heute wieder kontrovers diskutiert. Ist die sprichwörtliche, unausweichliche Ironie des Schicksals zum Schicksal der Ironie selbst geworden? Hat die Ironie ihr Reservoir erschöpft oder kann sie immer noch eine sinnvolle kulturelle Strategie sein? Ist sie nicht sogar ein notwendiger Bestandteil der Kultur, auch als Gegenstrategie zu fundamentalistischen Weltbildern? Aber wo und wie wird Ironie verstanden? Kann man sich im Zeitalter der Globalisierung noch augenzwinkernd auf ein gemeinsames kulturelles Bedeutungsreservoir beziehen?
Die Fragen, die sich aus dem Problem der Ironie ergeben, stehen exemplarisch für die Frage nach den Voraussetzungen für das Verständnis heutiger Kunst. Die Ausstellung geht dem vielfältigen Einsatz ironischer Strategien in der heutigen Kunst nach. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler demonstrieren in oftmals humorvoller Weise eine kritische Haltung zu den gesellschaftlichen, politischen oder sozialen Kontexten von Kunst und hinterfragen auch das Betriebssystem Kunst selbst. Auch gehen sie der Frage nach der interkulturellen Verständlichkeit verbaler und bildlicher Ironie nach.

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