Transformed Objects

TRANSFORMED OBJECTS

29. Januar bis 17. April 2011

Transformed Objects, Werke von Jürgen Drescher und Thomas Rentmeister, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Achim Kukulies

Rachel Harrison, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Achim Kukulies

Alicja Kwade, Besondere Bedingungen (Aggregatzustand 4), 2009, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Achim Kukulies

Thomas Rentmeister, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Achim Kukulies

Margret Wibmer, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Achim Kukulies

Transformed Objects, Werke von Alicja Kwade, Rachel Harrison und Thomas Rentmeister, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Achim Kukulies

John Bock, Ma'am Prosciutto Crudo, 2000-2001, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Achim Kukulies

Margret Wibmer, shelf life, 2010, 122 x 80 cm, Lambdaprint

Thomas Rentmeister, o.T., 2007, Installationsansicht KAI 10 | Raum für Kunst, Foto: Bernd Borchardt

Alicja Kwade, Paralellwelt (grün/blau), 2009, Foto: Roman März


John Bock
Jürgen Drescher
Rachel Harrison
Alicja Kwade
Thomas Rentmeister
Margret Wibmer
Kuratoren: Zdenek Felik, Ludwig Seyfarth

Rätselhafte Metamorphosen und Transformationen sind Phänomene, denen wir in der zeitgenössischen Kunst immer häufiger begegnen. Auch wenn es sich nicht um direkte Rückgriffe oder Referenzen handelt, werden Erinnerungen an die Kunstgriffe des Surrealismus geweckt, wenn Künstler der Gegenwart mit der Kombination gefundener Objekte oder mit dem ungewöhnlichen Einsatz von Materialien spielen. Hinter der Oberfläche wird das Unbewusste, Rätselhafte und Undefinierbare gesucht, in Bildern, Skulpturen und Installationen tauchen mehrdeutige Elemente und Symbole auf. Oft sind es nur kleine Verschiebungen gegenüber der üblichen Anordnung und Beschaffenheit der Dinge, die das Alltägliche auf einmal fremd und irritierend erscheinen lassen. Besonders deutlich äußern sich diese Tendenzen in der Produktion von Objekten, halb Skulptur, halb Assemblage, wo die Begegnung konträrer Bedeutungen in ein und demselben Werk sich auch formal als Inkohärenz oder ‚Dissonanz’ manifestiert. Die Ausstellung Transformed Objects spürt diesen Tendenzen nach und zeigt dreidimensionale Objekte, Skulpturen und Installationen sowie Fotografien von sechs internationalen Künstlern, entstanden zwischen 2000 und heute.