Drawing a Universe

19. Januar bis 23. März 2013

Anke Röhrscheid: ohne Titel, 2012, 100 x 70 cm, Aquarell auf Büttenpapier, Foundation DrAK Dr. Altenburg Kohl / Montanelli Museum

Bettina Krieg: ohne Titel, 2012, 150x150 cm, Tusche und Buntstift auf Papier, Courtesy Andrae Kaufmann Gallery, Berlin, Foto: Eric Tschernow © VG Bildkunst 2013

David Thorpe: Ecstatic Hangings 1, 2012, 42 x 109 cm, Aquarell auf Papier, Courtesy MAUREEN PALEY, London

Jenny Michel: Paradise-Vehicle #4, 2012, 90 x 100 x 50 cm, Objekte, Tusche, Kopine und Cut-Outs, verschiedene Papiere, Karton, Holz, Courtesy Galerie FELDBUSCHWIESNER, Berlin

Jorinde Voigt: Views Love Scene in the Winter, 2011, 114,5 x 185 cm, Farbiges Velin- & Ingrespapier, Bleistift, Tinte auf Aquarellpapier, Courtesy Klosterfelde, Berlin

Nora Schattauer: ohne Titel, 2011-2012, 15 Teile, je 40 x 30 cm / 52 x 42 cm, mineralische Salze auf japanischem Chromatographie-Papier, Courtesy Galerie Martin Kudlek, Köln © VG Bildkunst 2013

William Engelen: Falten für Streichquartett, 2012, 20 x 60 x 720 cm/22 min, Papier, Bleistift / 4Spur Klanganlage, Courtesy des Künstlers © VG Bildkunst 2013

WILLIAM ENGELEN
BETTINA KRIEG
JENNY MICHEL
ANKE RÖHRSCHEID
NORA SCHATTAUER
DAVID THORPE
JORINDE VOIGT


Kurator: Ludwig Seyfarth

Die Ausstellung Drawing a Universe zeigt Zeichnungen, Objekte, Installationen, die auf Verfahren des Skizzierens, Entwerfens, Kartierens, Kopierens, Wiederholens, Übersetzens beruhen. Kleine oder kleinste Elemente werden in systematischen Reihen angeordnet oder vernetzen, verketten, verdichten sich zu komplexen Systemen, die ganz eigenen Gesetzen gehorchen können. Der fokussierte, isolierende Blick aufs winzige Detail steht neben der Gesamtschau auf das aus unzähligen Einzelelementen bestehende ‚Wimmelbild‘. Diese surrealen „Universen in der Nußschale“ bewegen sich jenseits gewohnter Maßstäbe, oszillieren zwischen Mikro- und Makrokosmos, wecken Assoziationen an biologische Mikroprozesse oder an grafische Darstellungen physikalischer Vorgänge. Es sind gleichsam die Weltlandschaften unserer Zeit, in der immer stärker auf universelle Sichtbarkeit gedrängt wird, aber die Vorgänge, die das Weltgeschehen wirklich bestimmen, sich jenseits der Wahrnehmungsmöglichkeiten der allermeisten Menschen abspielen.

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