Veranstaltungsrückblick 2010

DAS NAHE UND DAS FERNE

Mittwoch, 24. November 2010, 19.30 Uhr
Künstlergespräch

Die Düsseldorfer Fotografin Kathrin Ahlt und der Schweizer Künstler Rémy Markowitsch geben Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion, moderiert von Kurator Zdenek Felix, laden wir das Publikum ein, den Künstlern Fragen zu stellen.

Mittwoch, 3. November 2010, 19.30 Uhr 
Filmabend mit: Nina Fischer & Maroan el Sani

Das Künstlerduo Nina Fischer und Maroan el Sani zeigen und kommentieren eine Auswahl ihrer Videoarbeiten, die nicht in der Ausstellung integriert sind.

 

THE FATE OF IRONY

Freitag, 6. August 2010, 22 Uhr
Filmprogramm zu The Fate of Irony KAI 10 | Raum für Kunst in Kooperation mit den „hafenlichtspiele“ der Filmwerkstatt Düsseldorf

Vorprogramm: Pablo Wendel, Terracotta Warrior (dv | Farbe | 8:38 min | Deutschland / China | 2006)
Peter Jap Lim, Over the Sofa (DVD | Farbe | 2:30 min | Deutschland  | 2010)
Julia Oschatz, Between C. D. F. (Video und Animation auf DVD |  1:17 min |  Deutschland | 2006)

Hauptfilm: Ken Russel, Mahler (Farbe | 115 min | GB | 1974)

Zum Abschluss der Ausstellung The Fate of Irony (Ausstellungsende: 24 Juli) präsentiert KAI 10 | Raum für Kunst am Eröffnungsabend der hafenlichtspiele  Videokunst von drei in der Ausstellung vertretenen Künstlern sowie den Film Mahler von Ken Russel.

Während einer Zugfahrt nach Wien erinnert sich der schwer kranke Komponist Gustav Mahler an sein Leben: die unglückliche Kindheit, seine ersten kompositorischen Versuche, schließlich sein Durchbruch zum Erfolg. Und als immer wiederkehrendes Motiv: seine maßlose Egozentrik. Ken Russell („Tommy“) hat eine grelle, ironisch überspitzte Film-Biografie des vor 150 Jahren geborenen Komponisten geschaffen. In einer extravaganten, symbolhaften Bildsprache spart er auch die Schattenseiten Mahlers nicht aus. Von Anfang bis Mitte der Siebzigerjahre beschäftigte sich der Regie-Exzentriker in seinen Werken intensiv mit bekannten Komponisten. Seine Filme “Tschaikowsky” (1970), “Lisztomania” (1975) und „Mahler“ sind eine bildgewaltige, groteske Film-Trilogie.

Die Vorführung ist eine Kooperation aus Anlass der Ausstellung The Fate of Irony im KAI 10 | Raum für Kunst, die dem vielfältigen Einsatz ironischer Strategien in der heutigen Kunst nachging. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler thematisierten die Wirkungen bildlicher Ironie und setzten sich mit dem Problem der Ironie in der zeitgenössischen Kunst auseinander.

Donnerstag, 1. Juli 2010, 19.30 Uhr
Künstlergespräch

Julia Oschatz und Ming Wong kommentieren und erläutern ihr Werk.

Samstag, 8. Mai 2010, 19-1 Uhr
Lange Nacht der Museen

20.00, 21.30 und 23.00 Uhr: Programm mit Filmen von Künstlern der Ausstellung kommentiert von Kurator Ludwig Seyfarth

durchgehend: Das Team von KAI 10 steht den Besuchern als „Talking Labels“ zur Seite
bis Mitternacht: DJ legt in der Lounge auf.

Donnerstag, 6. Mai 2010, 19.30 Uhr
Künstlergespräch

Guillaume Bijl spricht mit Ludwig Seyfarth über seine Kunst. Dabei soll der Anfang seiner Kunst in den 1980 nachgegangen und über verschiedene Stationen der Blick auf das heutige Schaffen gelenkt werden.

 

EAST BOUND

Samstag 20. März 2010, 11-15 Uhr
Artbrunch

mit polnischem Akzent und Kuratoren-Führung.

Mittwoch, 3. März 2010, 19:30 Uhr
Podiumsdiskussion

Adam Szymczyk, Direktor Kunsthalle Basel, Noemi Smolik, Autorin und Kunstkritikerin, Zdenek Felix, Kurator

Mittwoch, 3. Februar 2010, 19:30 Uhr
Filmabend

White Time, Anna Parkina, 2008, 9 Minuten
Winners and Witness, Anna Parkina, 2008, 5 Minuten
Der Mann mit der Kamera, Regie: Dziga Vertov, UdSSR, 1929, 67 Minuten

In White Time untersucht Parkina als Professorin des „Institute of White Time“ das Empfinden der Zeit von Menschen, die durch unvorhersehbare Ereignisse aus der Bahn geworfen wurden. Winners and Witness zeigt Personen, die unbewusst zu Mitspielern einer Gameshow werden.
Vertovs Der Mann mit der Kamera ist einer der bedeutensten Experimentalfilme der 1920er Jahre und dokumentiert den Tagesablauf einer großen sowjetischen Stadt, montiert aus Moskau, Kiew und Odessa. Er verzichtet auf narrative und inszenierend-gestaltende Elemente und setzt allein auf die Wirkung der Montage.