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Body in Pieces

Monica Bonvicini, Leda Bourgogne, Mariechen Danz, Nadira Husain, Jens Pecho, Lili Reynaud-Dewar, Ryan Trecartin

Ausstellungslaufzeit: 22. Februar bis 12. Mai 2019
Eröffnung: 21. Februar 2019, 19 Uhr

Kuratorin: Julia Höner

Die Künstler*innen der Ausstellung Body in Pieces begreifen den menschlichen Körper als Kristallisationspunkt, an dem sich drängende Fragen, etwa hinsichtlich der technologischen und sozialen Bedingungen des Menschseins verbinden. Heute stellt sich das Wissen über den Körper als relational und zerfasert dar. Man denke etwa an die Vorstellung immer stärker technisch vernetzter, posthumaner Körper, die mit hartnäckig zirkulierenden, traditionellen Identitäts- und Geschlechtsbildern konkurrieren. Entsprechend erscheint der Körper in den Arbeiten der sieben internationalen Künstler*innen als ein fragmentiertes und widersprüchliches Gefüge, an dem sich Macht und Kontrolle manifestieren und der ökonomisch und sozial vereinnahmt wird – der aber gleichzeitig auch unsere organische Basis darstellt, von der aus sich unzählige Wünsche und Begierden artikulieren.

Gefördert durch:

mit freundlicher Unterstützung von

Abbildungen


Listen to the Image, Look at the Sound

Saâdane Afif, Cory Arcangel, Julia Bünnagel, Mike Hentz, Catherine Lorent, Warren Neidich, Emeka Ogboh, Juergen Staack u. a.

Ausstellungslaufzeit: 7. Juni bis 9. September 2019

Kurator: Ludwig Seyfarth

Wie Bilder zu Tönen oder Klänge zu Bildern werden können, hat Künstler*innen schon immer fasziniert. Dabei stand lange die Frage nach synästhetischen Entsprechungen im Vordergrund. In der heutigen Kunst hingegen interagieren Bilder, Objekte, Musik, Sound und Sprache auf unterschiedlichste Weise miteinander. Eine scharfe Grenze zwischem statischen und bewegten Kunstformen verschwindet immer mehr zugunsten einer Komplexität unterschiedlicher Zeitstrukturen. Es begegnen sich Klangwelten und Bildtraditionen aus unterschiedlichsten Regionen der Welt. Die Ausstellungsräume von KAI 10, durch installative Inszenierungen der beteiligten Künstler*innen bespielt, bilden ein flexibles Raumgefüge, in dem die verschiedenen Soundereignisse unterschiedliche Zeitrahmen schaffen, auch durch punktuell stattfindende Performances.  

Gefördert durch:

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