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Landscapes of Labour

Ana Alenso, ERICKA BECKMAN, Céline Berger, Eli Cortiñas, KATE CRAWFORD & VLADAN JOLER, Simon Denny, Melanie Gilligan, Allan Sekula, Wang Bing

Ausstellungslaufzeit: 26. August 2022 bis 8. Januar 2023

Kuratorin: Julia Höner

Im Zeitalter der Globalisierung ist auch die Arbeitswelt immer weniger von konkreten Orten und geografischer Lokalisierung abhängig. Doch verschwindet der Raum tatsächlich, oder entstehen auch neue Räume der Arbeit und neue Ortsbezüge, die an die Stelle der alten treten? Dieser Frage geht die internationale Gruppenausstellung Landscapes of Labour nach. Sie beleuchtet aktuelle ökonomische Prozesse und die Rolle der Werktätigen in ihnen als eine Beziehung, die auf räumlichen Konstellationen beruht.

Bezahlte Lohn- oder unbezahlte Pflege- und Hausarbeit, körperliche oder kognitive Tätigkeiten, traditionelle und neue Arbeitsformen: Das Interesse an Arbeitsverhältnissen und -orten hat in der Kunst der letzten Jahrzehnte parallel zur weltweiten Vernetzung wirtschaftlicher Prozesse zugenommen. In einer Zeit, in der Konzerne in transnationalen Netzwerken räumlich ungebunden agieren, entzieht sich jedoch auch die Arbeit mehr und mehr der unmittelbaren Sichtbarkeit. Gleichwohl gelingt den Künstler*innen der Ausstellung ein Blick hinter die Kulissen, indem sie die sozialen, politischen und ökologischen Konsequenzen des anhaltenden wirtschaftlichen Strukturwandels deutlich machen. Diese Zusammenhänge entfalten sich in der Ausstellung als weitreichende Verflechtung von physischen Räumen, lokalem Handeln und digitalen Prozessen in einer globalisierten Welt. Nicht zuletzt führen uns die Künstler*innen die Wechselbeziehung zwischen ökonomischen und politischen Interessen vor Augen, die bei der Gestaltung von Raum stets gleichzeitig zum Tragen kommen.

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Begleitprogramm

, 19 Uhr

Landscapes of Labour: Eröffnung

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