, 15 Uhr
Öffentliche Führung | Language/Text/Image
, 19 Uhr
"How Language Breaches Image": Gary Hill im Gespräch mit Margit Rosen
Gary Hill im Gespräch mit Margit Rosen, Leiterin der Abteilung Sammlung, Archive & Forschung am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Gary Hill, 1951 in Santa Monica, Kalifornien, geboren, ist eine der prägenden Figuren der Medienkunst und bekannt für seinen einzigartigen Ansatz, das kreative Potenzial von Grenzbereichen bei der Dekonstruktion von Medien auszuloten. Sein Schaffensprozess entwickelt sich im Spannungsfeld zwischen Sprache, Bild, Ton und Schrift – in einem kontinuierlichen Wechselspiel innerhalb eines offenen Bezugsrahmens. Die drei in der Ausstellung Language/Text/Image. Can you hear me? Can you see me? gezeigten Werke, die zwischen den 1970er- und 1990er-Jahren entstanden sind, widmen sich unterschiedlichen Aspekten dieses Themenbereichs: der elektronischen Erzeugung und Darstellung von Klängen, der Frage, wie beim Formen von Worten und Geräuschen Poesie entsteht und wie sprachlicher Ausdruck durch körperliche Gesten erreicht werden kann. Im Gespräch mit Margit Rosen gibt Gary Hill einen näheren Einblick in sein Werk und die ihm zugrunde liegenden Intentionen.
Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.
, 15 Uhr
Öffentliche Führung | Language/Text/Image
, 19 Uhr
Verstärker
Nadine Fecht im Gespräch mit Thorsten Jantschek, Redakteur Deutschlandfunk
Moderation: Ludwig Seyfarth
Nadine Fechts Werk umkreist immer wieder die Frage, wie verschiedene Stimmen in der Gesellschaft Gehör finden können. Insbesondere interessiert sich die Künstlerin für das Verhältnis einzelner Stimmen zu den Artikulationen einer Masse. Dabei untersucht sie auch die bildliche Darstellbarkeit von Lauten und Äußerungen. Exemplarisch dafür steht das Motiv des Megafons, das den Werkkomplex Unfinished Business durchzieht, die in der Ausstellung Language/Text/Image. Can you hear me? Can you see me? zu sehen ist. Eine eigens für KAI 10 entwickelte Rauminstallation versucht den Schall zu visualisieren, der beim Sprechen in Megafone entsteht.
Im Gespräch mit Thorsten Jantschek, der an einem umfangreichen Radiofeature über Nadine Fecht arbeitet, gibt die Künstlerin einen näheren Einblick in ihre, gerade angesichts zunehmend gefährdeter Demokratien besonders aktuell erscheinende, Arbeit.
, 15 Uhr
Öffentliche Führung | Language/Text/Image
, 15 Uhr
Öffentliche Führung | Language/Text/Image
, 13:30 – 17:30 Uhr
Europäischer Tag der Restaurierung
13:30 – 14:30 Uhr & 16:30 – 17:30 Uhr: Restauratorinnenführung
Am 8. Europäischen Tag der Restaurierung lädt KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION zu öffentlichen Führungen in die Ausstellungsräume ein. Unter dem Motto „Wir erhalten, was uns bewegt“ stellen wir die oft verborgene Arbeit unserer Restauratorin Vanessa Kloubert vor.
Entdecken Sie vor Ort, wie die sehr unterschiedlichen Kunstwerke der aktuellen Ausstellung Language/Text/Image. Can you hear me? Can you see me? von unserem Team nach den Vorstellungen der Künstler und Künstlerinnen installiert wurden und über die Ausstellungslaufzeit gepflegt und gesichert werden. Zudem werden anhand ausgewählter Kunstwerke Fragen zu Lagerung, Transport sowie Konservierung und Restaurierung von zeitgenössischen Kunstwerken beantwortet.
Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.
, 10 Uhr
Early Birds – Kunst mit Baby | Language/Text/Image
Ein Format, das sich speziell an Eltern mit Babys richtet und Kunstvermittlung mit einer entspannten, familienfreundlichen Atmosphäre verbindet. Mit einem Baby in eine Ausstellung? Bei uns ist das ausdrücklich erwünscht! In unserem neuen Format „Early Birds – Kunst mit Baby“ laden wir Eltern und Betreuungspersonen mit Kleinkindern (0–18 Monate) ein, zeitgenössische Kunst in entspannter Atmosphäre zu entdecken. Gemeinsam gehen wir durch die aktuelle Ausstellung, betrachten ausgewählte Werke und kommen ins Gespräch – mit Ruhe und Platz für Still- oder Kuschelpausen. Babygeräusche? Willkommen.
Kostenfrei
Dauer: 1 Stunde
Anmeldung: info@kaistrasse10.de
, 15 Uhr
Öffentliche Führung | Language/Text/Image
, 18:30 Uhr
„Gestehen Sie alles auf Video. Keine Angst. Sie werden verkleidet sein. Interessiert? Rufen Sie Gillian an …“
Videoabend und Einführung in das Werk von Gillian Wearing mit Dr. Doris Krystof
Das komplexe Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit steht bis heute im Mittelpunkt des Werkes von Gillian Wearing. Die britische Foto- und Videokünstlerin wurde in den 1990er Jahren als eine der „Young British Artists“ weithin bekannt und erhielt 1997 den renommierten Turner-Preis.
Wie nehmen Menschen ihre Umwelt wahr, worüber denken sie gerade nach – und was davon zeigen sie nach außen? Für die Fotoserie Signs that say what you want them to say and not Signs that say what someone else wants you to say (1992/93) sprach Wearing zufällig ausgewählte Passant*innen auf den Straßen Londons an. Sie sollten spontan einen Satz auf ein weißes Blatt Papier schreiben – einen Gedanken, der sie gerade beschäftigte. Anschließend fotografierte Wearing die Personen direkt vor Ort mit dem von ihnen selbst verfassten Text. Zehn dieser Fotografien sind aktuell in der Ausstellung Language/Text/Image. Can you hear me? Can you see me? in KAI 10 zu sehen.
Im Rahmen der Abendveranstaltung wird die mit der Fotoserie inhaltlich verwandte Videoarbeit Confess All on Video. Don’t Worry. You Will Be in Disguise. Intrigued? Call Gillian … (1994) gezeigt. Der Titel ist der Text einer Zeitungsanzeige, mit der Wearing Menschen einlud, verkleidet mit Masken, Perücken oder falschen Bärten, von persönlichen Geheimnissen, Verfehlungen, sexuellen Fantasien, inzestuösen Beziehungen oder dem Wunsch nach Rache an untreuen Partner*innen zu erzählen.
Dr. Doris Krystof von der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf hat bereits 2012 eine große Gillian Wearing-Ausstellung kuratiert. Sie verfolgt das Werk der Künstlerin seit langem und wird mit Ludwig Seyfarth darüber sprechen.